Wurzeln.Werte.Wirkung.

Zusammenhalt, Ehrenamt, Soziales und Kultur

Zusammenhalt und Bürgergemeinschaft stärken

Eine lebendige Gemeinde entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Deshalb möchte ich den gesellschaftlichen Austausch fördern, Begegnungsmöglichkeiten schaffen und bestehende soziale Angebote gemeinsam mit den Beteiligten weiterentwickeln. Begonnene Projekte wie die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe sollen verlässlich fortgeführt werden. Ergänzend sollen weitere soziale und städtebauliche Projekte umgesetzt werden, beispielsweise:

  • Mehrgenerationenspielplätze
  • attraktive Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten
  • begrünte Freiräume in den Ortsmitten
  • konsumfreie Treffpunkte
  • generationenübergreifende Veranstaltungen und Angebote

Bei allen Maßnahmen soll der Blick gleichermaßen auf die vier Ortsteile und die zugehörigen Wohnplätze gerichtet sein.

 

Demenzfreundliche Gemeinde

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft. Durch meine bisherige Teilnahme am Demenzforum des Landkreises gemeinsam mit dem Diakonieverein der evangelischen Kirche konnte ich wertvolle Einblicke in dieses Thema gewinnen. Diese Erfahrungen möchte ich nutzen, um den Gedanken einer demenzfreundlichen Gemeinde weiterzuentwickeln.

Mögliche Bausteine sind:

  • verständliche Informationen und Beratungsangebote
  • Sensibilisierungsveranstaltungen
  • Schulungen für Vereine, Verwaltung und örtliche Einrichtungen
  • Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger
  • generationenübergreifende Begegnungsangebote
  • eine stärkere Vernetzung bestehender Hilfsangebote

Ehrenamt und Vereine aktiv unterstützen

Unsere mehr als 50 örtlichen Vereine und die zahlreichen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger bilden das Rückgrat unserer Gemeinde. Sie erfüllen nicht nur ihren jeweiligen Vereinszweck. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft, vermitteln Zugehörigkeit und geben unserer Gemeinde Nähe und Wärme. Die Wertschätzung und aktive Unterstützung dieses Engagements haben für mich deshalb eine hohe Priorität.

Dazu gehören:

  • verlässliche Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung
  • Unterstützung bei Projekten, Veranstaltungen und Förderanträgen
  • eine gute Abstimmung zwischen Gemeinde und Vereinen
  • die Bereitstellung geeigneter Räume und Infrastruktur
  • der Erhalt einer angemessenen Vereinsförderung im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten

Ehrenamtsbörse

Mit einer kommunalen Ehrenamtsbörse möchte ich die Vielfalt der örtlichen Mitwirkungsmöglichkeiten sichtbar machen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen leichter erfahren können, wo ihre Fähigkeiten, Interessen und zeitlichen Möglichkeiten gebraucht werden. Gleichzeitig erhalten Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen eine Plattform, um auf konkrete Aufgaben und Projekte aufmerksam zu machen. So können neue ehrenamtlich Aktive gewonnen und bestehende Strukturen gestärkt werden.

 

Kulturelles Angebot stärken

Kulturelle Veranstaltungen schaffen Begegnung, vermitteln Identität und bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebensbereiche zusammen. Ich möchte bestehende kulturelle Angebote unterstützen und gemeinsam mit Vereinen, Schulen, Kulturschaffenden und Initiativen neue Formate ermöglichen. Dabei sollen alle Ortsteile berücksichtigt und auch kleinere, niedrigschwellige Angebote gefördert werden.

Wirtschaft, Landwirtschaft, Weinbau und regionale Wertschöpfung

Gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Einzelhandel

Unsere örtlichen Unternehmen, Dienstleistungsbetriebe und Einzelhändler sind ein wesentlicher Teil der Gemeinde. Sie bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze, sichern die Nahversorgung, schaffen Wertschöpfung und tragen durch ihre Gewerbesteuerzahlungen zur finanziellen Handlungsfähigkeit der Gemeinde bei. Ich möchte deshalb einen regelmäßigen, offenen und verlässlichen Austausch mit den örtlichen Betrieben pflegen.

Ziele sind:

  • unternehmerische Belange frühzeitig zu berücksichtigen
  • gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen
  • den Einzelhandel und die örtliche Nahversorgung zu stärken
  • bei kommunalen Planungen für verlässliche Abläufe zu sorgen
  • Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort zu unterstützen
  • die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Gemeinde und Bildungseinrichtungen zu fördern
  • Gewerbegebiete moderat zu entwickeln

Landwirtschaft und Direktvermarktung

Die Direktvermarktung regionaler Erzeugnisse soll gestärkt und sichtbarer gemacht werden. Kurze Wege zwischen Erzeugern und Verbrauchern fördern die regionale Wertschöpfung und das Bewusstsein für die Herkunft unserer Lebensmittel.

Land- und Forstwirtschaft sowie Weinbau unterstützen

Unsere land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie die Weinbaubetriebe sichern wichtige Produktionsgrundlagen und prägen zugleich unsere Landschaft. Sie erzeugen Lebensmittel und Futtermittel, bewirtschaften Flächen, pflegen Kulturlandschaften und erhalten natürliche Ressourcen. Die Gemeinde soll sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen.

Weinbau im Wandel

Der Weinbau befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Gemeinsam mit den Weinbaubetrieben sollen Lösungen für zunehmende Brachflächen und mögliche alternative Nutzungen von Weinbergsflächen entwickelt werden. Dabei sollen wirtschaftliche, ökologische und landschaftspflegerische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Biogas und Nahwärme

Landwirtschaftliche Betriebe mit Biogasanlagen können einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung leisten. Möglichkeiten zur Energiegewinnung und Nahwärmelieferung sollen gemeinsam geprüft und unterstützt werden.

Beteiligung, Kommunikation und moderne Verwaltung

Transparente und projektbezogene Bürgerbeteiligung

Zukunftsprägende Projekte sollen nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern gemeinsam mit ihnen entwickelt werden. Bürgerbeteiligung ist für mich besonders dort wichtig, wo Planungen das Ortsbild, die Lebensqualität oder die langfristige Entwicklung unserer Gemeinde wesentlich beeinflussen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • städtebauliche Entwicklungen
  • neue Bau- und Wohnprojekte
  • Verkehrs- und Mobilitätskonzepte
  • soziale Treffpunkte
  • die Gestaltung öffentlicher Plätze und Freiräume
  • größere Infrastrukturmaßnahmen

Die Beteiligungsform soll zum jeweiligen Projekt passen. Möglich sind Informationsveranstaltungen, Workshops, Jugendkonferenzen, Bürgerforen, digitale Beteiligungsangebote oder projektbezogene Arbeitsgruppen. Dabei ist mir wichtig, von Beginn an transparent zu kommunizieren, welche Entscheidungen offen sind, welche Rahmenbedingungen bestehen und wie die Ergebnisse in den weiteren Prozess einfließen.

Bürgerorientierte und moderne Gemeindeverwaltung

Eine moderne Gemeindeverwaltung muss persönlich erreichbar und zugleich digital gut aufgestellt sein. Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Anliegen unkompliziert vorbringen können – persönlich, telefonisch, schriftlich oder über digitale Angebote.

Ich möchte:

  • verlässliche und verständliche Informationen bereitstellen
  • Verwaltungsabläufe transparent gestalten
  • digitale Dienstleistungen sinnvoll ausbauen
  • persönliche und analoge Zugänge erhalten
  • Rückmeldungen zeitnah und nachvollziehbar bearbeiten
  • regelmäßig ansprechbar sein

Der direkte Kontakt mit den Menschen ist für mich eine wichtige Grundlage kommunalpolitischen Handelns. Nur wenn Bedürfnisse, Sorgen und Ideen frühzeitig bekannt sind, können gute und tragfähige Entscheidungen entstehen.

Kommunikation und Zusammenarbeit

Gute Kommunalpolitik braucht verständliche Informationen, offene Gespräche und verlässliche Rückmeldungen. Ich möchte regelmäßig über Projekte, Planungsstände, finanzielle Rahmenbedingungen und wichtige Entscheidungen informieren.

Dafür sollen unterschiedliche Wege genutzt werden:

  • Bürgerversammlungen
  • Ortsteilgespräche
  • Projektinformationen
  • digitale Informationsangebote
  • persönliche Sprechstunden
  • Gespräche mit Vereinen, Unternehmen und Institutionen
  • Jugend- und Beteiligungsformate

Dabei soll nicht nur über fertige Entscheidungen informiert werden. Wo Gestaltungsspielräume bestehen, sollen Ideen und Hinweise frühzeitig aufgenommen werden.

Finanzen, Infrastruktur

Solide und generationengerechte Finanzpolitik

Eine verantwortungsvolle Finanzpolitik muss notwendige Investitionen ermöglichen und gleichzeitig die langfristige Leistungsfähigkeit der Gemeinde erhalten. Investitionen und Sanierungsmaßnahmen müssen daher nachvollziehbar priorisiert und an den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde ausgerichtet werden.

Schwerpunkte sind insbesondere:

  • Betreuung und Bildung
  • Straßen, Wege und kommunale Gebäude
  • Wasser-, Abwasser- und Versorgungsinfrastruktur
  • öffentlicher Personennahverkehr
  • Feuerwehr sowie Bevölkerungs- und Katastrophenschutz
  • soziale und generationengerechte Infrastruktur

Alle verfügbaren Fördermöglichkeiten sollen konsequent geprüft und ausgeschöpft werden. Auch in finanziell schwierigen Zeiten möchte ich die freiwillige Förderung unserer Vereine im Rahmen des Vertretbaren so lange wie möglich erhalten.

Generationengerechtes Handeln bedeutet für mich auch, verantwortungsvoll mit den finanziellen, baulichen und natürlichen Ressourcen unserer Gemeinde umzugehen. Investitionen sollen deshalb nicht nur nach ihren unmittelbaren Kosten, sondern auch nach ihrer langfristigen Wirtschaftlichkeit, ihrem Energieverbrauch und ihren Auswirkungen auf Klima und Umwelt bewertet werden.

Bestehende Infrastruktur erhalten und weiterentwickeln

Der Erhalt und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung bestehender Gebäude und Einrichtungen haben Vorrang vor unkoordinierten Einzelmaßnahmen.

Dazu gehören insbesondere:

  • Schulen und Betreuungseinrichtungen
  • Feuerwehrhäuser und Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes
  • Veranstaltungs- und Vereinsräume
  • Straßen, Wege und Plätze
  • öffentliche Grün- und Freiflächen
  • Nahversorgung und medizinische Angebote
  • Treffpunkte und kulturelle Einrichtungen

Investitionen sollen langfristig geplant, nachvollziehbar priorisiert und möglichst mit anderen notwendigen Maßnahmen koordiniert werden. Bei der Sanierung, Erweiterung und Nutzung kommunaler Gebäude und Einrichtungen sollen Energieeffizienz, Klimaschutz, Ressourcenschonung und der Einsatz erneuerbarer Energien von Beginn an mitgedacht werden. Dabei sind sowohl die Investitionskosten als auch die langfristigen Betriebs- und Folgekosten zu berücksichtigen.

Natur, Klima

Landschafts- und Artenschutz

Unsere Landschaft, unsere Streuobstwiesen, Weinberge, Wälder und landwirtschaftlich genutzten Flächen prägen den Charakter unserer Gemeinde. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und sollen dauerhaft erhalten werden. Bei kommunalen Maßnahmen möchte ich deshalb die Belange des Natur- und Artenschutzes frühzeitig berücksichtigen. Durch die Zusammenarbeit mit Gebäudeeigentümern, der NABU Ortsgruppe Aspach, Forst- und Landwirtschaft sowie den vielen ehrenamtlich Engagierten kann die Gemeinde einen wichtigen Beitrag zum Landschafts- und Artenschutz leisten.

Streuobstwiesen erhalten

Unsere Streuobstbestände sind ökologisch und landschaftlich besonders wertvoll. Für ihren Erhalt braucht es eine konsequente Pflege und eine wirksame Bekämpfung des Mistelbefalls. Die Gemeinde soll durch regelmäßige Informationen, öffentliche Aufrufe und aktive Maßnahmen auf dieses Thema aufmerksam machen.

Klima schützen und natürliche Ressourcen bewahren

Ein verantwortungsvoller und schonender Umgang mit den kommunalen Ressourcen ist für mich ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Gemeindeentwicklung. Bei kommunalen Planungen, Investitionen und Baumaßnahmen sollen deshalb neben den wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen auch die Auswirkungen auf Klima, Umwelt und natürliche Ressourcen berücksichtigt werden.

Dazu gehören insbesondere:

  • ein sparsamer und effizienter Umgang mit Energie, Wasser, Flächen und Baustoffen,
  • die energetische Optimierung kommunaler Gebäude und Einrichtungen,
  • die Weiterführung sinnvoller Maßnahmen im Bereich der erneuerbaren Energien,
  • die Prüfung nachhaltiger Energie- und Wärmeversorgungskonzepte,
  • die Berücksichtigung der Klimaschutzziele bei Planung und Ausführung kommunaler Maßnahmen,
  • eine möglichst flächensparende und klimaangepasste Ortsentwicklung,
  • die Begrünung und Entsiegelung geeigneter öffentlicher Flächen,
  • die Sicherung und Pflege unserer Kulturlandschaft,
  • der Schutz natürlicher Lebensräume und der örtlichen Artenvielfalt.

Klimaschutz soll dabei nicht isoliert betrachtet, sondern mit einer wirtschaftlichen, generationengerechten und praktisch umsetzbaren Gemeindeentwicklung verbunden werden.